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Haushaltsnahe Dienstleistungen Bedarfe und Motive beim beruflichen Wiedereinstieg

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Faire Teilhabechancen und dauerhafte Einkommensperspektiven auf dem Arbeitsmarkt sind für Frauen ein wichtiges Alltags- und Lebensverlaufsthema. Gerade weil Lebensverläufe von Frauen durch Berufsunterbrechungen perforiert sind und auch für Männer keineswegs mehr eine gesicherte Vollzeitbeschäftigung garantiert ist, hat die Erwerbstätigkeit von Frauen eine wichtige Funktion zur materiellen Existenzsicherung der Familie ebenso wie für ihr Leben im Alter. Der biografischen Phase des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Die Studie des DELTA-Instituts zeigt: Damit der Wiedereinstieg gelingt und Frauen – insbesondere nach mehrjähriger Erwerbsunterbrechung – auf dem Arbeitsmarkt bleiben (aus dem Wiedereinstieg nicht wieder aussteigen), sind für sie zeitliche Entlastungen notwendig. Hier ist nach Möglichkeit die Entlastung durch den (Ehe-)Partner gefordert; aber auch haushaltsnahe Dienstleistungen erweisen sich zunehmend als ein großes, in Deutschland noch weitgehend ungenutztes Entlastungspotenzial. Zeit liche Entlastungen für Wiedereinsteigerinnen zu gewährleisten und damit faire Eintrittschancen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, ist ökonomisch zur Lösung des Fachkräftemangels, aber auch volkswirtschaftlich mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme geboten. Im Blick stehen dabei die gut qualifizierten Frauen aus der Mitte der Gesellschaft, aber ebenso Frauen mit geringer Qualifikation aus der sozialen Unterschicht, die höhere Wiedereinstiegsschwierigkeiten haben. Auch für sie sind zeitliche Entlastungen notwendig, damit sie die Möglichkeit für einen Erwerbsumfang haben, den sie zur Existenzsicherung dringend benötigen. Es gilt des Weiteren für (alleinerziehende) Familienernährerinnen, die vor noch größeren Hürden der Organisation von Kindern, Beruf und Haushalt stehen. Vor diesem Hintergrund geht die vorliegende Untersuchung den Fragen nach, Wie groß ist der Anteil derer, die haushaltsnahe Dienstleistungen aktuell nutzen – und in welchen Segmenten der Gesellschaft ist die Nutzung besonders hoch? Wie hoch ist das weitere Nutzungspotenzial für haushaltsnahe Dienstleistungen – und in welchen Segmenten der Gesellschaft ist dieses noch nicht gehobene Potenzial besonders hoch? Was sind Vorbehalte und Barrieren gegenüber haushaltsnahen Dienstleistungen? Was sind latente Wünsche und Erwartungen an den beruflichen, familiären und privaten Alltag, die mit Hilfe von haushaltsnahen Dienstleistungen erfüllt werden können? Mit welchen politischen Instrumenten können Frauen und Männer bewegt werden, haushaltsnahe Dienstleistungen zu nutzen? Zur Beantwortung der Fragen wurden in einer repräsentativen Untersuchung insgesamt 1.821 Mütter und Väter im Alter zwischen 25 und 60 Jahren befragt.


30.07.2012 | pdf | 1.7 MB | Bewertung: SternchenSternchenSternchenSternchenSternchen (246)

Machbarkeitsstudie Haushaltsnahe Dienstleistungen fuer Wiedereinsteigerinnen

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"Die Förderung der Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen ist gleichstellungspolitisch unabdingbar, arbeitsmarktpolitisch sinnvoll und volkswirtschaftlich nützlich." Das ist das Fazit der neuen sog. Machbarkeitsstudie des BMFSFJ "Haushaltsnahe Dienstleistungen für Wiedereinsteigerinnen". Ziel und Aufgabe des Vorhabens war die Erstellung einer wirtschafts- und verwaltungswissenschaftlich orientierten Machbarkeitsstudie für ein mittelfristig umsetzbares Modell zur Förderung der Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen durch Frauen/ private Haushalte beim beruflichen Wiedereinstieg.


02.08.2012 | pdf | 1.2 MB | Bewertung: SternchenSternchenSternchenSternchenSternchen (215)
 
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