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Aktuelles

Artikel 6 bis 10 von 256
30.10.2013

ESF-Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" wird verlängert

Um Frauen nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung beim beruflichen Wiedereinstieg auch weiterhin zu unterstützen, verlängert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" bis Ende August 2014 und stellt dafür Mittel in Höhe von zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Die Erfahrungen aus dieser ersten Programmphase haben gezeigt, dass vor allem Frauen in Westdeutschland noch zu selten ein dauerhafter Wiedereinstieg nach einer längeren Erwerbsunterbrechung gelingt. Statt einer qualifizierten, vollzeitnahen Tätigkeit nehmen sie oftmals eine geringfügige (Teilzeit-) Beschäftigung auf, die vor allem mit Blick auf eine eigenständige Existenzsicherung und die Absicherung im Alter problematisch ist.

Hier setzt die zweite Programmphase des Modellprogramms an, die im März 2012 gestartet ist. Durch Aktivierung von (Ehe-) Partnern, Arbeitgebern, Arbeitsagenturen und haushaltsnahen Dienstleistern sollen Frauen dabei unterstützt werden, dass ein qualifikationsadäquater und möglichst vollzeitnaher Wiedereinstieg auch nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung gelingt. Insbesondere Frauen in akademischen Berufen haben beim beruflichen Wiedereinstieg Schwierigkeiten. Daher wird in der zweiten Programmphase der Wiedereinstieg von Akademikerinnen durch das Angebot passgenauer Weiterbildungsmodule begleitet, die seit Mitte 2013 auch in Form von E-Learning angeboten werden. Diese zweite Programmphase war ursprünglich bis zum 31.Dezember 2013 begrenzt und wird nun bis Ende August 2014 verlängert. Dies überbrückt die Zeit bis zum Start des neuen Modellprogramms in der kommenden ESF-Förderperiode 2014 bis 2020. Das Bundesfamilienministerium plant in der kommenden ESF-Förderperiode, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und das Modellprogramm mit neuen Bausteinen weiter zu entwickeln.

Das ESF-Modellprogramm ist mit seinen derzeit zehn Modellstandorten ein Baustein des Aktionsprogramms "Perspektive Wiedereinstieg" der Bundesregierung, das im März 2008 gestartet wurde. Ein weiterer Baustein ist das Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de. Das vom Bundesfamilienministerium und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam getragene Portal weist den Weg zu Beratungsangeboten und Programmen von Bund, Ländern, Kommunen sowie Arbeitsagenturen. Neben Frauen, ihren Partnern und Familien werden hier auch Unternehmen angesprochen.

Mit dem seit Mai 2011 auf dem Internetportal freigeschalteten Wiedereinstiegsrechner www.wiedereinstiegsrechner.de können Nutzerinnen und Nutzer den persönlichen wirtschaftlichen Vorteil eines Wiedereinstiegs in den Beruf nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung berechnen. Der Wiedereinstiegsrechner verdeutlicht dass sich der Wiedereinstieg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lohnt.

Das Aktionsprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" wurde 2013 mit dem United Nations Public Service Award ausgezeichnet. Damit haben auch die Vereinten Nationen die innovative Umsetzung einer politischen Idee durch die beiden Kooperationspartner und ihr Netzwerk gewürdigt.

Quelle: BMFSFJ, Pressemitteilung Nr. 82/2013 vom 25.10.2013


21.10.2013

Lokale Unterstützung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und privater Pflege

Schon bei einer leichten Erkrankung des Kindes stehen Eltern oft vor dem Problem, wer zuhause bleiben und die Pflege übernehmen kann. Wessen Arbeit kann liegen bleiben? Wo steht nicht unmittelbar die Existenz auf dem Spiel? Doch was - wenn im Gegensatz zur schnell abklingenden Kinderkrankheit - eine nahe stehende Person ebenso plötzlich Hilfe benötigt, sie nicht im selben Haushalt lebt und vor allem nicht absehbar ist, dass sich der Zustand kurzfristig bzw. überhaupt bessert? Was, wenn man trotz Vollzeitbeschäftigung plötzlich für einen Pflegefall sorgen muss und möchte?
Um die unmittelbar entstandene Drucksituation sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer zu entspannen, ist viel Unterstützung und Aufklärungsarbeit nötig. Das Projekt "Ja zu Pflege und Beruf!" hilft dabei. Anhand eines starken Netzwerks können so z.B. sofort Angebote für beide Seiten geschaffen werden.

Am 23. Oktober 2013 lädt das Lokale Bündnis für Familie Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Pflege zum Rostocker Erfahrungsaustausch. Unter dem Motto "Der Anfang ist gemacht" können Vertretungen kleiner und großer Betriebe Anregungen mitnehmen, auf Rostock zugeschnittene Hilfen für sich nutzen und bei Bedarf Kooperationsgespräche führen. Die Veranstaltung bietet Anregungen für neu interessierte Firmenvertretungen ebenso wie für Institutionen, die bereits seit Projektbeginn die Unterstützung beim schwierigen Thema "Pflege und Beruf" schätzen. Sie findet von 9 bis 11.30 Uhr im Süd-Pol, Mendelejewstraße 22a statt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rostocker-pflegen.de.

Die Internetseite dient auch zur anonymen Kontaktaufnahme von pflegenden Beschäftigten in Rostock.

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressemitteilung vom 14.10.2013.


18.10.2013

Kindertagespflege - eine echte Alternative für Eltern und Kinder?

Mit dieser und anderen Fragen beschäftigten sich jetzt Fachleute aus dem ganzen Land  in Rostock. Auf Einladung der Rostocker Familienagentur "Engelchen und Bengelchen" und des Landesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes kamen Kindertagespflegepersonen, Vertreterinnen der Jugendhilfe und freier Träger sowie Mitarbeiterinnen verschiedener Bildungseinrichtungen zusammen, um die aktuellen Probleme der Kindertagespflege in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren.

Auf der Agenda standen neben den  Qualitätsansprüchen  für diese Betreuungsform, die oftmals unbefriedigende Vertretungssituation für Tagespflegepersonen im Krankheitsfall, ihre Einkommensperspektive und ihre Bedeutung gegenüber anderen Betreuungsformen in Krippe und Kita.

Wichtigstes Anliegen der Veranstaltung war allerdings die Gründung einer Landesarbeitsgemeinschaft "Kindertagespflege" für Mecklenburg-Vorpommern. "Die Kindertagespflege hat bisher einfach keine Lobby gegenüber Politik und Verwaltung", so Jana Stelzig von der Familienagentur "Engelchen und Bengelchen". "Die meisten Kindertagespflegepersonen sind selbständig tätig, haben keine Trägerorganisation im Rücken - wie etwa die Kindertageseinrichtungen", so Stelzig weiter.

Von einer Landesarbeitsgemeinschaft erhoffen sich die Initiatoren in erster Linie eine  Vereinbarung über landesweit einheitliche Standards für diese Betreuungsform, etwa in Form einer Landesrahmenrichtlinie. "Der Gesetzgeber hat die Kindertagespflege der Tagesbetreuung in Einrichtungen zwar gleichgestellt, in der Umsetzung findet sich von diesem Anspruch wenig wieder", bedauert Carsten Spies, Landesgeschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes. "Noch immer gilt die Kindertagespflege eher als Notlösung, als Ausputzer für nicht abgedeckte Betreuungsbedarfe außerhalb der Öffnungszeiten vorhandener Einrichtungen", resümiert Spies.

Weitere Informationen zur  Landesarbeitsgemeinschaft  "Kindertagespflege" -  LAG  KTP erteilen die Familienagentur "Engelchen und Bengelchen" unter 0381 2946277 sowie der Landesverband des Deutsche Kinderschutzbundes unter 0385-47730 46.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., Pressemitteilung vom 18.10.2013


14.10.2013

Großes Interesse an Förderprogramm "Betriebliche Kinderbetreuung"

Das Förderprogramm "Betriebliche Kinderbetreuung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) setzt erfolgreich Anreize für Arbeitgeber, ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Dank der regen Inanspruchnahme des Programms sind die Fördermittel mittlerweile nahezu ausgeschöpft. Neue Anträge haben gegenwärtig nur sehr geringe Aussichten auf eine Förderung. Mit dem Förderprogramm leistet das BMFSFJ einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.

Quelle:  Erfolgsfaktor Familie, Meldung vom 07.10.2013


08.10.2013

Landesarbeitgemeinschaft Kindertagespflege MV wird gegründet

Der Landesverband MV des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. und das Projekt "TapVer - Tagespflege und Vereinbarkeit" (Träger: Familienagentur Engelchen & Bengelchen) laden Akteure/-innen aus der Kindertagespflege zu der gemeinsamen Gründungsveranstaltung einer "Landesarbeitsgemeinschaft Kindertagespflege MV" am 16. Oktober 2013 nach Rostock ein.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Kindertagespflege deutlich zugenommen. Dadurch hat auch die Frage nach der Gestaltung der Rahmenbedingungen für diese Arbeit einerseits, und nach der Qualifikation der Kindertagespflegepersonen andererseits, eine größere Brisanz gewonnen.

Anspruch und Wirklichkeit klaffen in der Praxis häufig weit auseinander. Die überwiegend selbständig tätigen Tagespflegepersonen arbeiten unter regional sehr unterschiedlichen und nicht selten unter sehr unbefriedigenden Bedingungen. Letzteres gilt insbesondere für Vertretungslösungen im Krankheitsfall und hinsichtlich der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Die dadurch bestehenden Fragen und Herausforderungen, möchte die neue Landesarbeitsgemeinschaft angehen.

Das offizielle Einladungsschreiben mit dem Programm sowie den Rückmeldungsbogen finden Sie unter folgenden Links:

Wer gerne an der Veranstaltung teilnehmen möchte wird gebeten, sich bis zum 10. Oktober anzumelden.

Weitere Information erhalten Sie von:

Jana Stelzig
Tel. 0381 / 294 62 77
Mail:kontakt(at)tapver.de
Web: www.tapver.de

Im Rahmen des Aktionsprogramms 2 Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben stellt sich das Projekt  "TapVer - Tagespflege & Vereinbarkeit" der Herausforderung, die Vereinbarkeit von Erwerbs - und Privatleben der Tagespflegepersonen in Rostock zu verbessern. In enger Zusammenarbeit mit den Tagespflegepersonen, dem Amt für Jugend und Soziales Rostock und der Fachberatung vom Institut Lernen und Leben e.V. sollen neue Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege entwickelt werden.
Das Aktionsprogramm 2 wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.



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